Wer keine Steuererklärung macht verliert Ø 1.000 € pro Jahr!

Ausgaben nachweisen, Steuern zurück erhalten!


Warum Angestellte Ø 1.000 € zurückbekommen bekommen.

Während des Jahres wird Lohnsteuer automatisch abgezogen. Private Kosten werden dabei jedoch nicht berücksichtigt. Diese sind häufig hoch und können die Steuerlast senken, müssen zu diesem Zweck allerdings mit der Steuererklärung nachgewiesen werden.

Millionen von Bürgern geben jedoch keine Steuererklärung ab und lassen sich die Erstattung durch die Lappen gehen.

Nicht weil sie es sich leisten können — sondern weil sie glauben:

  • „Zu kompliziert“

  • „Ich kenne mich nicht aus“

  • „Lohnt sich bei mir nicht“

Das traurige Ergebnis: Wer keine Erklärung macht, verschenkt oft jahrelang richtig viel Geld.

Steuer-Checkliste: Was kann ich von der Steuer absetzen?

Im folgenden erhalten Sie eine Checkliste der Kosten, die absetzbar sind - ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Aktualität:

Checkliste:

Werbungskosten (größter Sparbereich)

Diese Kosten müssen direkt mit Ihrer Arbeit zusammenhängen:

  • Arbeitsweg (Pendlerpauschale) Entfernung zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte

  • Homeoffice-Pauschale Nur für Tage, an denen überwiegend zuhause gearbeitet wurde

  • Arbeitsmittel Laptop, Monitor, Software, Büromaterial – nur beruflicher Anteil

  • Fortbildungen & Seminare Nur bei beruflichem Bezug

  • Bewerbungskosten Fotos, Fahrten, Bewerbungsunterlagen

  • Arbeitskleidung Nur typische Berufskleidung (z. B. Schutzkleidung, Uniform)

  • Doppelte Haushaltsführung Zweitwohnung aus beruflichen Gründen

  • Berufsbedingter Umzug Wenn der Umzug arbeitsbedingt notwendig war

  • Reisekosten & Verpflegungspauschalen Bei beruflichen Auswärtstätigkeiten

  • Gewerkschaftsbeiträge / Berufsverbände

  • Kontoführungsgebühren (Pauschale) Beruflich veranlasster Anteil

  • ...

Versicherungen & Vorsorge

Absetzbar sind nur gesetzlich anerkannte Vorsorgeaufwendungen:

  • Kranken- und Pflegeversicherung

  • Rentenversicherung

  • Arbeitslosenversicherung

  • Berufsunfähigkeitsversicherung

  • Haftpflichtversicherung (anteilig)

  • Altersvorsorgeverträge (Riester/Rürup)

  • ...

Haushaltsnahe Dienstleistungen

Nur Arbeitskosten, nicht Material:

  • Handwerkerleistungen

  • Reinigungskraft

  • Gartenpflege

  • Hausmeister

  • Renovierungsarbeiten

  • ...

Sonderausgaben

  • Kirchensteuer

  • Spenden an anerkannte Organisationen

  • Ausbildungskosten (Erstausbildung begrenzt)

  • Kinderbetreuungskosten

  • Unterhaltsleistungen unter bestimmten Voraussetzungen

  • ...

Weitere absetzbare Kosten: außergewöhnliche Belastungen

Diese Kosten sind keine Werbungskosten, sondern private Ausgaben, die das Gesetz aus sozialen Gründen steuerlich berücksichtigt. Sie müssen zumutbar sein und eine gewisse Eigenbelastung überschreiten.

  • Krankheitskosten

    Absetzbar sind medizinisch notwendige Ausgaben, z. B.:

    • Arzt- und Zahnarztkosten (Eigenanteil)

    • Medikamente auf Rezept

    • Krankenhausaufenthalte

    • Zuzahlungen für Therapien

    • Brillen und medizinische Hilfsmittel

    • Fahrtkosten zu ärztlichen Behandlungen

    • Physiotherapie, Psychotherapie

  • Reha-Maßnahmen (Wichtig: keine Wellness- oder Schönheitsbehandlungen)

  • notwendige Kuraufenthalte mit ärztlichem Nachweis

  • Scheidungskosten (nur in engen Ausnahmefällen)

  • Bestattungskosten, wenn nicht durch Nachlass gedeckt

  • Katastrophenschäden (z. B. Hochwasser, Brand)

Außergewöhnliche Belastungen wirken erst, wenn sie eine zumutbare Eigenbelastung übersteigen. Diese Grenze hängt von Einkommen und Familienstand ab. Das heißt: Nicht jeder Betrag führt automatisch zur Steuerersparnis — aber bei höheren Kosten kann die Wirkung erheblich sein. Steuersoftware berechnet diese Schwelle automatisch.

Behinderung

Bei anerkannter Behinderung gibt es Pauschbeträge, z. B.:

  • Behinderten-Pauschbetrag je nach Grad der Behinderung

  • Pflege-Pauschbetrag

  • Fahrtkostenpauschalen

  • Umbaukosten für barrierefreies Wohnen

  • besondere Hilfsmittel

Hier greifen feste steuerliche Freibeträge statt Einzelabrechnung.

Pflege & Unterstützung

  • Pflege von Angehörigen

  • Heimunterbringung aus gesundheitlichen Gründen

  • häusliche Pflegekosten

  • Betreuungskosten bei Pflegebedürftigkeit

Wichtiger Hinweis:

👉 Private Lebenshaltungskosten sind nicht absetzbar
👉 Nur der berufliche Anteil zählt
👉 Belege müssen im Zweifel nachweisbar sein
👉 Pauschalen gelten nur unter bestimmten Bedingungen.

Ihr Steuerberater oder eine Steuer-Software prüft automatisch, was zulässig ist. Das verhindert falsche Angaben.

Warum Steuersoftware ideal für Menschen ohne Erfahrung ist

WISO funktioniert wie ein Interview statt wie ein Formular. Besonders hilfreich für Einsteiger: Die erste Steuererklärung dauert meist unter 60 Minuten. In den Folgejahren geht es häufig noch schneller.

  • Steuer-Scan: Belege fotografieren

  • automatische Datenübernahme vom Finanzamt

  • Live-Anzeige der Erstattung

  • Fehlerprüfung in Echtzeit

  • Schritt-für-Schritt-Führung

  • Optimierungsvorschläge

Die teuersten Fehler bei der Steuererklärung

keine Steuererklärung machen – gehen Sie zur Lohnsteuerhilfe, zum Steuerberater oder nutzen Sie eine Steuersoftware wie WISO Steuer.
Belege nicht sammeln – Sammeln Sie alle Belege aus obiger Checkliste oder fotografieren Sie sie direkt in der Steuer-Scan-App von WISO Steuer.
Aus Angst vor Fehlern keine Steuererklärung machenProgramme prüfen automatisch auf Plausibilität. Solange Sie keine Fehlangaben machen werden im Zweifel vielleicht Positionen nicht anerkannt — eine Strafe haben Sie nicht zu fürchten.

Vergangene Jahre nicht berücksichtigenSie können oft mehrere Jahre rückwirkend einreichen und sich Geld zurückholen.

Lohnt sich eine Steuererklärung wirklich für Angestellte?

Wenig Aufwand, hohe Wahrscheinlichkeit auf Rückerstattung
Software-Unterstützung – Jahres-Abbo Kaufen (ca. 40€), Software runterladen, Belege abfotografieren, ..., Steuern sparen

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FAQ – Steuererklärung für Anfänger

Lohnt sich eine Steuererklärung wirklich für Angestellte?

Ja. Die durchschnittliche Rückerstattung liegt oft bei rund 1.000 €. Schon normale Fahrtkosten können mehrere hundert Euro bringen.

Kann ich bei der Steuererklärung mit Steuersoftware Fehler machen?

Programme prüfen automatisch. Im schlimmsten Fall bekommen Sie weniger zurück. Auch die integrierte KI in Form eines chatbots hilft Ihnen.

Wie lange dauert die erste Steuererklärung mit Steuersoftware?

Meist 45–60 Minuten. Folgejahre deutlich kürzer, weil Daten übernommen werden.

Muss ich Belege an das Finanzamt senden?

Nicht sofort. Belege müssen nur auf Anfrage vorgelegt werden. Mit Steuer-Scan können sie digital gespeichert werden.

Brauche ich Steuerwissen um mit Steuersoftware eine Steuererklärung zu machen?

Nein. Moderne Programme führen Sie Schritt für Schritt durch Alltagssprache.

Was passiert, wenn ich jahrelang keine Erklärung gemacht habe?

Sie können oft mehrere Jahre rückwirkend einreichen und sich Geld zurückholen. Erkundigen Sie sich, wie viele Steuerjahre Sie rückwirkend Ihre Steuer erklären können und fangen Sie im ältesten Jahr an.

Wer sollte sich lieber von einem Steuerberater helfen lassen?

Für normale Angestellte reicht eine Software in den meisten Fällen völlig aus. Es gibt aber Situationen, in denen professionelle Beratung sinnvoll ist.

Ein Steuerberater lohnt sich besonders, wenn:

  • Sie selbstständig oder freiberuflich tätig sind

  • Sie mehrere Einkommensquellen haben

  • Sie Immobilien vermieten oder verkaufen

  • Sie hohe Kapitalerträge oder Auslandseinkünfte haben

  • eine Scheidung, Erbschaft oder größere Vermögensübertragung ansteht

  • Sie komplexe Sonderfälle oder Streit mit dem Finanzamt haben

Kurz gesagt:
Sobald Ihre finanzielle Situation deutlich über eine klassische Arbeitnehmer-Steuer hinausgeht, kann individuelle Beratung Geld und Risiken sparen.

Für reine Angestelltenfälle mit typischen Werbungskosten ist eine moderne Steuersoftware in der Regel ausreichend, günstiger und schneller.

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